Förderverein zu Besuch am künftigen Interimsstandort der Württembergischen Staatstheater

Der Förderverein der Staatstheater Stuttgart e.V. war Anfang Mai zu Gast auf dem C1 Areal bei den Wagenhallen in Stuttgart Nord, dem zukünftigen Interimsstandorts der Württembergischen Staatstheater Stuttgart.

Eindrücklich für alle Beteiligte war die frisch gesetzte Bodenmarkierung des zukünftigen Eingangs des Interimsstandortes. Hier werden während der Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Littmann-Baus im oberen Schlossgarten die Sparten Das Stuttgarter Ballett und Staatsoper Stuttgart proben, arbeiten und in ihrer überragenden Exzellenz aufführen. Bewegend waren die Worte des geschäftsführenden Intendanten der Württembergische Staatstheater Stuttgart, Herr Hendriks, am zukünftigen Eingang. Für die 1.400 Mitarbeiter*innen wird damit ein seit Jahren vorbereitetes Umsetzungskonzept für verbesserte Arbeitsbedingungen in einem modernisierten und erweiterten Bühnenbetrieb greifbar.

Vor der Begehung des Geländes gab Christoph Niethammer, Geschäftsführer der ProWST GmbH, einen Überblick über das komplexe Gesamtprojekt der „Opernsanierung“.
Alexander Lange, Geschäftsführer von a+r Architekten GmbH, präsentierte im Anschluss den Wettbewerbsentwurf für den Interimsstandort der Württembergischen Staatstheater – seinerseits eingereicht mit NL Architects.

Den Zuhörerenden wurde deutlich, dass dieses erste Teilprojekt auch ein erster Baustein für den neu entstehenden Stadtteil Stuttgart Rosenstein darstellt. Die Württembergischen Staatstheater Stuttgart werden mit ihrer einzigartigen Strahlkraft Stuttgart Rosenstein maßgeblich mitgestalten und gemeinsam mit dem Kunstverein Wagenhalle E.V. das Herzstück und öffentlicher Kern des neuen Quartiers bilden.

Interessant für die Teilnehmenden war, dass nur ein kleiner Teil des Gebäudekomplexes als temporäre Spielstätte dienen wird – mit Bühne, Bühnenturm, Zuschauerraum und Foyer.
Der weitaus größere Teil werden permanente Baukörper sein, die zunächst die für den Spielbetrieb erforderlichen Proben- und Produktionsflächen, aber auch Wohnungen, aufnehmen werden.
Nach dem Rückzug des gesamten Ensembles in den modernisierten, sanierten und erweiterten Littmann-Bau wird der Interimsstandort später dann weitere Wohnungen, Werkstätten und Kreativwirtschaft beheimaten.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für das große Interesse und den angeregten Austausch an diesem Abend!

Dankeschön an den Geschäftsführer des Kunstverein Wagenhalle E.V., Herr Bischoff für das Grußwort und die Überlassung des Raums „Tor 5“.
Und ein weiterer Dank gilt Herrn Jensen, der die Expertise der Landeshauptstadt Stuttgart bei der Begehung des Geländes mit einbrachte.