16 Teams erreichen zweite Wettbewerbsphase in dem Projekt „Oberer Schlossgarten“
Der denkmalgeschützte Littmann-Bau von 1912 steht vor einer umfassenden Sanierung, Modernisierung und Erweiterung, eines der bedeutendsten Kulturprojekte Deutschlands. Ziel ist es, das architektonische Erbe zu bewahren und gleichzeitig ein zukunftsfähiges Umfeld für Kunst, Publikum und Mitarbeitende zu schaffen.
Im Rahmen eines zweiphasigen internationalen Architekturwettbewerbs haben 30 renommierte Planungsteams aus ganz Europa ihre ersten Entwürfe eingereicht. Eine hochrangige Jury hat daraus nun 16 Teams für die zweite Phase ausgewählt. Bewertet wurden insbesondere Funktionalität, städtebauliche Qualität, Wirtschaftlichkeit und Anpassungsfähigkeit.
Das Projekt verfolgt dabei mehrere Ziele zugleich: die internationale Strahlkraft der Die Staatstheater Stuttgart zu sichern, sichere Arbeitsbedingungen für rund 1.400 Mitarbeitende zu schaffen und nachhaltige Lösungen durch eine kostenbewusste Planung zu ermöglichen.
Besonders spannend: Entlang der B14 war aus städtebaulicher Sicht eine Aufwertung des öffentlichen Raums gewünscht. Hier sollen künftig neue öffentliche Räume entstehen, die die Kulturmeile Stuttgarts prägen und den Kulturstandort noch stärker mit der Stadt verbinden werden.
Im Dezember wird die Jury erneut tagen und den finalen Siegerentwurf für das größte Dreispartenhaus der Welt küren.
1. Foto: Das Architektenteam des Projekts „Oberer Schlossgarten“ mit Geschäftsführer Christoph Niethammer.
2. Foto: Das Architektenteam des Projekts „Oberer Schlossgarten“ mit Geschäftsführer Christoph Niethammer, Petra Olschowski und Claudia Rose (MWK)

